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kepu macht wunderschöne Handyhüllen aus abbaubarem Kunststoff und unterstützt damit sogar noch Projekte gegen die Elektroschrott-Krise.

Ich habe Carmen und Julian von kepu in Straubing kennengelernt auf dem Workshop von PlanB_Grüner wird’s nicht. Gleich beim ersten Speeddating war ich von Carmen und der Idee begeistert. Handyhüllen aus Lebensmittel-Produktions-Resten, mega! Und als ich dann noch gesehen, in was für tollen Farben kepu die Hüllen anbietet, war ich absolut überzeugt.

Was machst ihr, stellt euch und eure Idee doch kurz vor.

Wir sind kepu, und wir wollen Alltagsprodukte nachhaltiger machen. Und zwar ohne dass Funktion und Spaß leiden. Wir machen zum Start Handyhüllen, die aus Lebensmittel-Produktions-Resten gemacht werden, von uns und kleinen Familienunternehmen hier in Deutschland. Dabei ist nicht nur der zu Hause kompostierbare Kunststoff aus Bagasse, wir packen auch gerettete Überbleibsel wie Apfel- und Traubentrester, Kaffeehülsen oder Biertreber in die Handyhüllen. Mit diesen Sprinkles und unseren bunten Farben findet jeder eine coole, einzigartige Hülle. Gleichzeitig ist es aber Upcycling, wir unterstützen Nachhaltigkeitsprojekte und sind CO2 neutral.

Was war euer Mindshift Moment, was treibt euch an?

Grundsätzlich sind wir alle der Ansicht, dass es so mit dem Ressourcenverbrauch nicht weiter gehen kann, wenn wir die Umwelt und das Klima schützen wollen. Man findet inzwischen auf jedem Acker Unmengen von Verpackungsmüll (Tüten, Becher, Folienstücke), Mikroplastik und die Nutzung von Erdöl zur Kunststoffproduktion sind ein echtes Problem. Dagegen wollten wir etwas tun, und ersetzen jetzt nach und nach Produkte durch besser abbaubares und biobasiertes Material. Dabei wägen wir aber auch immer ab, was tatsächlich die nachhaltigste Lösung ist, die viele Kunden nutzen können und wollen.

Was ist eure Vision?

Unsere Vision ist es, möglichst viele Menschen, die noch nicht aktiv nachhaltig konsumieren, mit Produkten zu versorgen, bei denen man gar nicht merkt, dass sie „öko“ sind, weil sie ebenso gut funktionieren, genauso gut (oder besser) aussehen und eine genauso spaßige Story erzählen, wie nicht nachhaltige Produkte. Mit den Handyhüllen wollen wir das für möglichst viele Menschen greif- und erlebbar machen, schließlich hat fast jeder eine. Wir wollen also die Leute „anfixen“, sich auch mal was nachhaltigeres zuzulegen.

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