5 Tipps für einen Zero Waste Alltag

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Du willst auch gerne Müll im Alltag vermeiden? Aber manchmal ist so ein Zero Waste Alltag ganz schön schwierig. Warum ist nicht jeder „normale“ Supermarkt so gemacht, dass man ohne so viel Plastikverpackungen einkaufen kann? Außerdem braucht es immer ein bisschen Vorbereitung. Man muss seine Taschen und Gefäße mitbringen… Aber wenn man es gemacht hat, so geht’s zumindest mir, ist man richtg HAPPY!

Zero Waste heißt übrigens nicht, dass man gar keinen Müll mehr produziert. Das ist natürlich das Ziel aber niemand ist perfekt und es klappt auch mal mehr und mal weniger.

„We may never reach the zero ist ‚Zero Waste‘ but that’s no reason to take zero action.“

Hier kommen meine Top 5

1. Plastikfrei Einkaufen

Ich gehe sehr gerne auf dem Wochenmarkt einkaufen. Hierfür bringe ich meine Stoffbeutel und auch meine Einweggläser mit, die ich vorher ausgewaschen habe und die sich super für den Einkauf von Nüssen, Oliven, Antipasti, Essiggurken etc. eignen. Die Stoffbeutel verwende ich für Obst, Gemüse, Brot, das klappt super!

Auch in Supermärkten, in denen man lose Lebensmittel wie Nudeln, Reis, Kichererbsen etc. unverpackt kaufen kann, verwende ich meine ausgewaschenen Gläser. 

2. Togo Essen in eigenen Behältnissen

So gern ich Restaurants in Zeiten von Corona unterstützen möchte, die Müllberge, die sich direkt vor den Läden auftürmen, finde ich furchtbar. Viele kaufen sich Essen togo, verzehren dies direkt vor dem Laden und schmeißen die Einwegverpackung noch direkt vor Ort in den Müll. Dabei ist es laut @eimalohnebitte trotz Corona nicht verboten, eigene Behälter mitzubringen:

„Auch in Corona-Zeiten ist es nach wie vor erlaubt, eigene Behältnisse mit Takeaway-Essen aus dem Restaurant zu befüllen. Es gelten dabei strenge Hygienestandards und Abläufe, die gewährleisten, dass die Lebensmittel sicher sind. Erkundige dich beim Bestellen, ob das Restaurant oder Café die Mitnahme von Speisen oder Getränken in eigenen Behältnissen unterstützt. Gerade jetzt sind viele Restaurantbetreiber unsicher und zögerlich, wenn es um unverpacktes Take-away-Essen geht. Im Zweifelsfall kannst du auf den Lebensmittelverband verweisen, der auf seiner Homepage ein ausführliches Merkblatt und ein Video zum Thema anbietet.

Achte darauf, dass deine Behälter sauber sind, öffne sie selbst und stelle sie im Restaurant auf der Theke oder auf einem Tablett ab, sodass die Mitarbeitenden beim Befüllen keinen direkten Kontakt mit dem Behälter haben. Schließe das Gefäß anschließend wieder selbst. Wie immer gilt: Vor dem Essen Händewaschen nicht vergessen! Guten Appetit!“

3. Leitungswasser trinken

Mein absolutes Highlight: Leitungswasser trinken! Das spart ganz viel Energie, sowohl deine als auch die Energie, die für das Abfüllen, transportieren und entsorgen der Flaschen aufgewendet werden muss. Wusstest du, dass Leitungswasser das am strengsten überwachte Lebensmittel in Deutschland ist? Die Qualität ist also im Zweifel sogar besser als die eines abgepackten Wassers aus dem Discounter.

Es gibt mittlerweile super schöne Flaschen aus Glas oder Edelstahl, in die du dein Leitungswasser füllen kannst.

4. ZURÜCK Servietten anstatt Papierservietten

Mach’ es dir zu Hause genauso schön, wie im Restaurant! Hierfür kannst du dir Stoffservietten aus dem ZURÜCK Zero Waste Shop holen. Alle Stoffe sind bereits verwendet worden und zwar in Hotels und Restaurants in der Umgebung von München. Sie haben schon viel erlebt und gesehen und bringen durch ihre spannenden Geschichten ganz viel Atmosphäre zu dir an den Tisch.

Du sparst mit der Verwendung von Stoffservietten, die du nach ein paar Tagen bei bis zu 60 Grad waschen kannst, jede Menge Papierservietten. Wusstest du, dass Papierservietten in den Restmüll gehören? Sie sind nicht recycelbar.

5. ZURÜCK Geschirrhandtücher anstatt Einwegküchenrolle

Einfach wisch und weg? Und dann ab in den Müll… Hierfür gibt’s eine Alternative: die ZURÜCK Geschirr-/ Handtücher! Waschbar bei bis zu 40° oder 60°. Die verarbeiteten Stoffe kommen aus Hotels oder Restaurants und sind aus meiner Sicht noch viel zu gut, um sie wegzuwerfen. Umgearbeitet zu Geschirrhandtüchern sparst du damit ganz viel CO2, Wasser und Müll. Außerdem tust du mit deinem Kauf noch etwas Gutes: die Basic Handtücher in grau wurden von der Caritas Werkstatt nähwerk in München genäht, hier bekommen auch Menschen eine zweite Chance.

Bist du inspiriert? Was setzt du schon um? Lass gerne einen Kommentar hier. 

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