ReBOUND Stuff

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Rebound Stuff fängt da an, wo Marie Kondo aufhört! Genial! Damit schließt Doris die Lücke zwischen sinnvollem Ausmisten und alles zum Wertstoffhof bringen. Habt ihr euch auch schon immer gefragt, wohin mit den Sachen? Noch viel zu gut, um sie wegzuwerfen aber keine Idee, wer das brauchen kann? Jetzt gibt es eine Lösung: Die neue Plattform Rebound Stuff möchte die Konsumkultur ändern und klärt über Alternativen zu Neuwaren auf. Im eigenen Online-Shop bietet Doris kuratierte Secondhand- und Upcycling-Produkte für den alltäglichen Gebrauch an und macht zeitgleich mit einer Ankauf-App Schluss mit Horten: Ungenutztes kann von jedem unkompliziert und versandkostenfrei an das Berliner Start-Up verkauft werden.

Unter der Kategorie UpCycling verkauft Doris natürlich auch ZURÜCK Produkte. Schaut doch mal rein und lasst euch von den anderen, tollen Upcycling Labels inspirieren!

Was machst du, stell dich und deine Idee doch kurz vor.

Rebound Stuff ist eine Plattform für alle, die Alternativen zu Neuwaren suchen. Wir informieren über Secondhandläden, ReCommerce Shops, Marktplätze, Upcycler, Miet-Konzepte sowie Reparatur- und Reinigungs-Dienstleister. Seit März 2021 bieten wir selbst einen eigenen Secondhand Online-Shop mit Fokus auf Alltagsgegenständen und UpCycling Produkten an, sowie eine Ankaufs-App, über die wir privaten Personen ungenutzte Dinge direkt und unkompliziert abkaufen. Damit helfen wir wertvolle Ressourcen zu sparen, indem wir diese Dinge wieder in Verwendung bringen und verhindern, dass sie als Neuware nachgefragt werden. Unser Shop hat den Anspruch so schön zu sein, dass es nach Neuwaren aussieht, damit wir die Vorurteile gegenüber Gebrauchtem loswerden können. Bei einigen Produkten gibt es hier Vorbilder, wie Momox und Rebuy. Im Bereich Home & Living positionieren wir uns jetzt. Die Aufklärungsarbeit durch den Blog, Film und anderen Projekte bleiben aber das Fundament von Rebound Stuff. 

Was war dein Mindshift Moment, was treibt dich an?

Das ist eine lange Geschichte, bei der viele Dinge zusammen kamen. Aber der Schlüsselphase war als ich bei meiner Schwester lebte, die ihr erstes Kind erwartete und ich gerade einen Beratervertrag für ein ReCommerce Unternehmen beendet hatte.

Ich hatte 10 Jahre Fast Fashion und meine Schwester hatte 10 Jahre im Bereich Entwicklungszusammenarbeit hinter sich. Wir haben viel über unser Konsumverhalten diskutiert und wurden den Gedanken nicht los, wie anmaßend es ist, dass wir den Anspruch haben immer alles Neu kaufen zu wollen. Und wie privilegiert wir sind, dass wir uns auch immer alles Neu kaufen können. Im Gegenzug dazu machten wir uns bewusst, wie viele Ressourcen dabei zerstört werden, weil sich die meisten nicht die Zeit nehmen verantwortungsvoll mit ihren Sachen umzugehen, also sie zu reinigen, zu pflegen und zu reparieren, damit sie lange halten. In unserer momentanen Gesellschaft verachten wir regelrecht Dinge mit Gebrauchsspuren, als wären sie nicht gut genug für uns und gleichzeitig horten wir viel zu viel. Wir benutzten einen Großteil unserer Sachen gar nicht und werden sie, auch in der Zukunft, nicht aufbrauchen können. Dafür haben wir schlicht zu viel. Zusätzlich gehen Dinge von ganz allein kaputt wenn man sie nicht nutzt. Vor allem Dinge mit Kunstoffanteilen. Jeder hat wahrscheinlich schon mal eine alte Hose mit Gummiband auseinandergezogen, das daraufhin zerbröselt ist. Jedes Produkt, dass unaufgebraucht auf dem Müll landet, treibt mich an. 

(2020 habe ich dann ein Jahr nichts und zwar gar nichts Neues gekauft.)

Was ist deine Vision?

Von dieser Frage bin ich immer etwas überfordert. Aber generell ist meine Vision, eine Welt in der wir keinen Mist mehr kaufen und produzieren. Bis dahin ist es aber ein langer Weg, wieso meine Mission ist den Menschen erstmal zu helfen, die Produkte die schon da sind aufzubrauchen bzw. neu zu verteilen und sie zu sensibilisieren, dass man NEU nur kauft, was wertig ist bleibt. 

Kurzum meine Vision ist eine Welt in der meine Nichte gut und gesund leben kann und ihre Mitmenschen auch. Egal wo sie leben und in welcher sozialen Schicht sie geboren wurden. Das heißt, dass wir hier im Westen unseren Mindset gegenüber Gebrauchtem & Billigprodukten jetzt ändern müssen. Sie dürfen einfach keine erwägenswerte Kaufoption sein. Für die meisten hier in Deutschland gibt es einfach keinen Grund Müll zu kaufen. 

Unser Motto: 

Please Consume Responsibly! Es ist nämlich wie bei dem Alkoholkonsum, wir wissen eigentlich alle, wo die gesunde Grenze ist. 

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